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Pokalfinale TBSV Neugersdorf-HVH Kamenz 21:23

Pünktlich 11 Uhr am Sonntag, den 19.06.2022 ging es los zum Pokalfinale. Nicht wie ursprünglich angesetzt nach Sohland, sondern nach Kamenz, da das Spiel kurzfristig zum Heimspiel für die Damen des HVH wurde. Standesgemäß im Bus mit Spielerinnen und treuen Fans unserer Damen ging die muntere Fahrt mit guter Stimmung auf zur Aufgabe, den Pokal nach Neugersdorf zu holen.

Doch was soll man sagen… Auch wenn die Mannschaft es verdient hätte, sich selbst zu belohnen und den Pokal mit nach Hause zu bringen, sollte es an diesem Tag nicht sein. Den Kampfgeist kann man unseren Frauen nicht absprechen. Es wurde bis zum Schluss unter vollem körperlichem Einsatz gefightet, doch der Gegner war am Ende besser und hat das Kopf-an-Kopf-Rennen in den letzten Minuten für sich entscheiden können.

Über den gesamten Spielverlauf konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Zu viele Ungenauigkeiten, zu viele vergebene Chancen auf eigener Seite. Viel zu oft dirigierte der Kopf das Spiel, anstelle den Ball frei und schnell laufen zu lassen, um sich geduldig die Chancen zu erspielen. So wurden alle überrascht, welche bereits zur Halbzeit mit einer eindeutigen Führung des TBSV gerechnet hatten. Nur mit einem Tor in Front und dem Spielstand 12:11 ging es in die Pause.

Nach den mahnenden Worten von Solotrainer Scholle sich an die Stärken zu erinnern und die Dinge abzurufen, welche in der Mannschaft stecken, ging es in die zweiten 30 Minuten. Doch das Bild war ähnlich. Zu oft scheiterte man am Metall oder an der gegnerischen Torfrau und belohnte sich selbst nicht für die herausgespielten Tormöglichkeiten. Allein drei 7-Meter-Würfe wurden leider vergeben. Auf unserer Seite wurde die Abwehr ein ums andere Mal hervorragend von Anne Leitner im Tor unterstützt, aber die Gegnerinnen kämpften mit allem was sie aufzubieten hatten. Und so gelang Kamenz in der 54. Spielminute (abgesehen von der ein-Tore-Führung zu Beginn des Spiels) erstmalig der Führungstreffer zum 18:19. Zu viele Zeitstrafen auf unserer Seite spielten dem Gegner in die Karten und so konnte man das Spiel nicht mehr drehen und verlor am Ende mit 21:23.

Marcela Bretschneider fand nach dem Abpfiff die richtigen Worte: an diesem Tag war nicht alles verloren, auch wenn das Spiel nicht siegreich verlief, kann man zumindest aus den Fehlern lernen.

In den nächsten Monaten muss gezielt daran gearbeitet und sich verbessert werden. Dann können nächste Saison die starken Gegner der Verbandsliga kommen.

Ein großer Dank und ein donnerndes Hadda-Hitti-Mo auf unsere Liesel, welche nach acht Jahren im Verein aller Voraussicht nach das Trikot des TBSV Neugersdorf erstmal in den Schrank hängt und berufsbedingt die Heimat verlassen wird.

Es spielten: Danny Förster (1), Lisa-Marie Schäfer (1), Kimberly Menofs, Katharina Rothenburger (5/1), Lea Thiel, Jasmin Hänsel (1), Alin Wünsche, Jara Schellenberger (2), Marcela Bretschneider (2), Michelle Choritz (2), Josephine Liebscher (4), Anne Lautenbach (3), Tor: Anne Leitner, Joanne Halahija (Angaben laut Spielprotokoll)

Mireen

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Berlin, Berlin wir fahren nach Sohland!

TBSV Neugersdorf : OHC Bernstadt 20:19 (9:8)

Derby, Pokalspiel, allein das reicht, um einige Sätze, oder Phrasenschweine zu füllen, will der Künstler aber nicht.

Von Beginn an wollte die TBSV-Sieben konzentriert und zielstrebig gegen den OHC Bernstadt agieren. Doch die Damen des OHC gaben von Anfang an Alles, um selbst erfolgreich zu sein und unterbanden das Angriffsspiel der Hausherrinnen. So verstrichen die ersten Minuten ohne Torerfolg für eine der beiden Mannschaften. Eroberte sich eine der beiden Teams den Ball, so schnell war das Spielgerät durch ungenaue Pässe oder überhastete Torwürfe wieder weg. Dies zog sich über die komplette erste Halbzeit und somit konnte keine Truppe wirklich das Spiel dominieren und so ging es 9:8 für den TBSV zum Pausentee.

Die Trainer appellierten in der Pause, wie so oft, den Ball länger laufen zu lassen und zielstrebiger in die Lücken zu gehen und dadurch gute Abschlussmöglichkeiten zu kreieren. Gesagt, getan.

Für zwei Minuten ging die Marschrichtung der Trainer Scholze/ Brocksch in die richtige Richtung, danach verfiel man wieder allzu oft in alte Muster und versuchte viel zu schnell zum Torerfolg zu kommen. So ergab sich, wie in der ersten Hälfte, ein ausgeglichenes Spiel. Als in der 55. Minute die Gäste mit 2 Toren davon zogen, schien der Drops gelutscht zu sein. Doch wie in allen Spielen der Saison, fighteten die Damen um Skipper Bretschneider, bis zum Letzten und erzielten in der 59. Minute den Ausgleich. Den Damen aus Bernstadt gelang im darauf folgenden Angriff kein Treffer und somit waren die Spreequellstädter noch einmal am Zug. Als hätte es, für eine der beiden Mannschaften, kein schlimmeres Ende geben können, so gab es 5 Sekunden vor Ultimo, beim Stande von 19:19, Freiwurf für die Neugersdorferinnen und als sich Alle schon Gedanken über die Verlängerung machten, taumelte dieser Wurf ,zum Leid der Erdachsentruppe und zum äußerst glücklichen Sieg, für den TBSV, über die Torlinie zum 20:19.
Nun kommt es am 19.06.2022 zum Pokalfinale in Sohland, womit alle Sympathisanten des TBSV, zur tatkräftigen Unterstützung, recht herzlich eingeladen sind.


Der TBSV spielte mit: Hoffmann, Halahija (beide Tor), Choritz, Schäfer 2, Rothenburger 5/1, Bretschneider 2/1, Thiel 1, Hänsel, Wünsche, Schellenberger 5, Liebscher 3, Lautenbach 1

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Ostsachsenpokal Halbfinale – Die Seifenblase…

HVH Kamenz – TBSV Neugersdorf

Was geht in einem Spieler vor, der nach 2 enttäuschenden Niederlagen und dem damit zerplatzenden Wunschtraum vom überraschenden Aufstieg, Sonntag Nachmittag zum ungeschlagenen Ligakonkurrenten fahren muss, um sich im Pokalhalbfinale demontieren zu lassen?

Schreckliches könnte sich zutragen, epische Niederlagen kennt die Geschichte schließlich zur Genüge. In der Folge stellt sich dann der ein oder andere möglicherweise die Sinnfrage, oder braucht gar therapeutisches Geleit, um jemals wieder eins werden zu können, mit Turnschuh und Ball.

Oder: Sch**ß drauf, ich fahre mit meinen Jungs doch nicht zum heiligen Sonntag durchs gelobte Land, um Zeitzeuge des eigenen Untergangs zu sein! Mann kann sich ja auch mal selbst eine kleine Freude bereiten, sich was gönnen, für die innere Balance gewissermaßen.

So ist der 6 Tore Rückstand in Minute 28 eine Saisonpremiere für die Kamenzer Gastgeber, gleichermaßen überhaupt mit Rückstand in die Kabine geschickt zu werden, Balsam für die Seele , erst recht mit Abstand betrachtet. Denn diesen Abstand brauchts, um die 2. Halbzeit zu verdauen. Das ist wie mit Seifenblasen, oder wenn man Ringe beim Rauchen pafft. Die kann man sich eben nicht einfach ins Regal stellen, so schön sie auch sind.

Eigentlich ist nichts schlimmes passiert in jener 2. Halbzeit, wie bei den Seifenblasen und den Ringen. Die sind dann einfach weg. Aber sie zu bewundern, so lange sie da sind, das ist was uns antreibt. Und so ist es auch mit diesem Handballsport, der es nicht zu schaffen vermag, die Köpfe hängen zu lassen, erst recht mit dieser Mannschafft!

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Gruß, Marcel

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Radeberger Reserve bleibt cooler im Aufstiegs-Rennen

OSL: TBSV Neugersdorf I. – Radeberger SV II. 25:30 (10:17)

Zum wahrscheinlich letzten Heimspiel der Saison 21/22 war der Radeberger SV 2. angereist und wollte sich im Oberland die nötigen 2 Punkte für den Aufstieg in die Verbandsliga sichern. Mit einem sehr guten alten Bekannten im Kader, wollten Sie in diesem Rennen um die Plätze für die Verbandsliga, den Sieg mit in die Bierstadt nehmen. Zum „Abschluss“ konnte Trainer Marcel auf den nahezu gesamten Kader zurückgreifen und war gewappnet. Vor ab gab es die Verabschiedung eines langjährigen Leistungsträgers der 1. Männer-Mannschaft. Danke an Stephan Schulz, für deine vielen Einsätze und das Engagement für den TBSV Neugersdorf. Gleichzeitig bekam auch Lars Hoffmann, jetzt eben in Diensten Radeberg’s, Glückwünsche für seine Eheschließung. Alles Gute dafür.

Und dann ging es endlich los, und sofort zeichnete sich ab, das es der RSV 2. möglichst unkompliziert zum Sieg schaffen wollte. Mit dem hochgewachsenen Offensiv-Duo Bellmann/Mandalka und einem quirligen Mittelmann waren die Gäste aus dem Rückraum sofort erfolgreich. Doch auch der TBSV war gut drauf, und erspielte sich eine 3-Tore-Führung. Vor allem Nick Schlappmann hatte die passende Spannung und brachte seine Nebenleute nach Balleroberungen gut mit ein, oder netzte selber ein. Mit zunehmender Spieldauer konnten die Zuschauer allerdings beobachten, wie der kompakte Mittelblock der Radeberger das Tore werfen für Neugersdorf immer schwieriger gestaltete. Zu viel Arbeit war nun nötig. Der Rückstand wuchs nach einigen Fehlern im Spielaufbau und wurde meist aus dem Rückraum oder durch die 2. Chancen (nach Pfosten oder Parade) bestraft. Daran konnte auch die dennoch kompakte Abwehrleistung nichts ändern. Schon fast bedrohliche 7 Tore Rückstand waren es zur Pause. Durchschnaufen und Gedanken machen, wie man den Hebel umgelegt bekommt.

Die Anfangsphase der 2. Halbzeit war kurz genommen ein kurzes Austesten der Physis beider Abwehr-Reihen, denn auf beiden Seiten gab es nach intensiven aber stets fairem Einsatz, erste Zeitstrafen. Das brachte dann wohl endlich den nötigen Dampf für den TBSV ins Spiel und man sah die beste Spielphase. Ein 6:1-Lauf, den selbst die Radeberger Auszeit nicht stoppte, war geprägt von Olli`s Paraden, Durchsetzungsvermögen und effektiven Abschlüssen aus dem Rückraum. 21:22. Man war dran und gut dabei, doch ein paar Nachlässigkeiten im Spiel nach vorn, und auch das man nun sah, wie gut Lars Hoffmann die Wurfbilder seiner ehemaligen Mitspieler kennt, brachte den Lauf nun akut ins Stocken. Bis kurz vor Ende vergab man fahrlässig, teils sogar Doppelchancen. Bestrafung folgte prompt, da die Radeberger nun nochmal konsequent agierte und durchaus abgezockt den Sieg einfuhr. Die letzten 2 Treffer waren lediglich noch Ergebnis-Kosmetik zum 25:30. Glückwunsch an Radeberg, die es verstanden, vor allem in der 1. Hälfte die Vorteile eines effizienten Rückraumes zu nutzen, und nur für etwa 10 Minuten ins Straucheln gerieten.

Abschließend konnte man annähernd das gleiche Resümee ziehen, wie in der Vorwoche. Klar, der Gegner war nochmal stärker, doch die Abwehr hatte durchaus eine gute Kompaktheit und die Gegner mussten immer wieder spielerische Lösungen finden, um Lücken zu reißen. Im Angriff machte man es sich über die meiste Zeit selber zu schwer, bzw. fehlt letztendlich die Spielpraxis der viel zu langen Corona-Pause. Das ist meist mit Physis nicht wettzumachen. Trainer Marcel kann aber dennoch zufrieden sein, wie gut in Gang dieses Team schon ist und wird. Man kann auf jeden Fall absolut optimistisch in die kommende Saison blicken.

TBSV Neugersdorf:
Tor: Oliver Krannich, Paul Israel
Feldspieler (Tore): Marko Komassa Tom Trodler, Nick Schlapmann (3), Marcel Rothe (1), Anton Bayer (6), Erik Stanke, Nick Düring, Stephan Schulz (3), Konrad Mai (1), Tom Mikolai (8/1), Maik Rauch (1), Paul Röttig (2)
Bank: Marcel Bastisch , Lars Stange , Chris Schiele

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Letztes Spiel – letzter Sieg in der Ostsachsenliga

OSV Zittau-TBSV Neugersdorf 25:30

Nachdem vergangenen Samstag der Aufstieg bereits perfekt gemacht wurde, ging es für die TBSV-Damen zum letzten Dienst in der Ostsachsenliga nach Zittau. Ein weiteres Mal sollte gezeigt werden, dass die Mannschaft in die Verbandliga gehört.

Die eingespielte Start-7 des TBSV Neugersdorf begann die Partie souverän im Angriff. In der dritten Spielminute lag man bereits mit 0:3 in Führung. Allerdings fehlte noch ein wenig der Zugriff in der Abwehr, sodass Zittau sich wieder auf ein Tor herankämpfen konnte. Der Angriff der TBSV-Damen zeigte in den ersten 20 Minuten der Partie Verbandsligaqualitäten. Durch schnelle und zielgenaue Pässe und Stoßen in die Lücken ergaben sich immer wieder Möglichkeiten zum Torabschluss. Besonders Jara Schellenberger und Marcela Bretschneider trugen sich immer wieder in die Torschützenliste ein. Allein neun der bis dahin zwölf erzielten Treffen gingen auf ihr Konto. Beim Spielstand von 6:12 begann Micha Brocksch die mit 14 Leuten vollbesetze Bank ebenfalls ins Spiel einzubeziehen und wechselte munter durch. Leider kam es in dieser Phase auch vermehrt zu Fehlpässen, Ballverlusten oder überhasteten Abschlüssen, wodurch der Gegner zu Tempogegenstößen eingeladen wurde. Es fehlte ein wenig die Geschwindigkeit, die Ideen und die Struktur, wodurch sich die Zittauer immer weiter heransaugen konnten, und so ging es nur mit einem drei-Tore-Vorsprung und dem Spielstand von 10:13 in die Pause.

Die Hälfte Zwei begann mit einer Ausnahme wieder mit der Formation vom Beginn der Partie, doch der Abstand zum Gegner blieb über weite Strecken bei zwei oder drei Toren in Front. Besonders Birgit Schicht, die „Erfahrung auf zwei Beinen“ beim OSV Zittau machte mit ihren platzierten Würfen das Leben der TBSV Damen schwer. Auch die gegnerischen Einläufer von den Außenpositionen oder die Zuspiele an den Kreis führten, wie auch schon in der ersten Hälfte, zu Problemen in der eigenen Deckung.

Die Chancen im Angriff waren da, doch war ein Manko immer wieder die Chancenverwertung. Dennoch konnte der Abstand wieder etwas vergrößert werden und über die Stationen 17:20, 18:22 und 21:25 brachen die letzten zehn Spielminuten an. Es folgten noch Strafen und 7-m-Würfe auf beiden Seiten, doch der sichere Sieg konnte Neugersdorf nicht mehr genommen werden und die Partie endete mit 25:30.

Es war ein Spiel mit keiner 100% perfekten Leistung, doch in der Mannschaft steckt das Zeug, um die Herausforderung Verbandsliga anzunehmen und auch dort eine gute Figur zu machen. Mit konzentrierter Arbeit in den nächsten Monaten und mit Fokus und Vorfreude, kann die nächste Saison kommen.

Auch wenn Michael Brocksch an diesem Tag allein das Geschehen von der Bank aus dirigierte, muss ihm sowie Sebastian Scholze, dem Mann an seiner Seite, ein großes Lob und Dank ausgesprochen werden. Sie haben sich der Herausforderung Trainer einer Frauenmannschaft angenommen und diese über die letzten Monate und Jahre geführt und geformt. Auch ihnen gilt zu großen Anteilen der Titel des Ostsachsenmeisters. Danke dafür euch zweien!

Es spielten: Mireen Stachowski (1), Lisa-Marie Schäfer (1), Kimberly Menofs, Katharina Rothenburger (6/2), Lea Thiel, Jasmin Hänsel (1), Alin Wünsche, Jara Schellenberger (4), Marcela Bretschneider (11/2), Michelle Choritz (2), Josephine Liebscher (4), Anne Lautenbach, Tor: Anne Leitner, Joanne Halahija (Angaben laut Spielprotokoll)

Mireen

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Gegen die einfache Effizienz war nichts zu holen

OSL: NSV Gelb-Weiß Görlitz – TBSV Neugersdorf I. 30:26 (15:11)

Mit einem deutlichen Pokalerfolg und 13 Spielern reiste man zum Spiel in der, dank vorsommerlichen Temperaturen, wohl temperierten Jahn-Sporthalle Görlitz an, um wichtige Punkte für den möglichen Aufstieg einzusammeln.

Die Görlitzer, die seit November kein Punktspiel mehr bestritten haben, aber mit einer sehr kompakten Truppe, inklusive zweier routinierten Akteure, aufspielten machten es dem TBSV von Beginn an schwer. Mit lang ausgespielten Angriffen, die inhaltlich viele Kreuzungen und 1:1-Aktionen beinhalteten, war der NSV erfolgreich. Dagegen setzen konnte der TBSV immer wieder mit Toren nach heraus gespielten Abschlüssen, oder kraftvollen Einzelaktionen. Dennoch war das Erzielen von Toren deutlich schwerer und ließ man auch schon in den ersten 20 Minuten einige Chancen aus, bezeichnend durch technische Fehler im Spielaufbau oder Fehlwürfe.

Die 2 Auszeiten nutzte Trainer Bastisch jeweils zur Optimierung der Offensive, aber auch dazu, das man diese merkbare Hemmnis, etwas intensiver zu Werke zu gehen ablegte. Die Görlitzer hatten mit Ihrem einfach konstruierten Handball, und auch einem doppelten Angriff-Abwehr-Wechsel, weiterhin die passende Antwort und nutzten effektiv und kaltschnäuzig ihre Chancen, egal ob in Unter- oder Überzahl. Ergebnis davon war, das sich der Rückstand bis zur Pause auf 15:11 erhöhte.Nach der wichtigen Erholung für Körper und Kopf in den kühlen Katakomben, musste für die 2. Hälfte klar sein, dass der die TBSV-Männer deutlich kraftvoller, enthusiastischer und einfacher zum Torerfolg kommen mussten. Mit 2 prima Angriffen aus einer wieder stabileren Abwehr hinaus gelang gefühlt nun die Aufholjagd. Allerdings verpuffte der Effekt zu schnell, denn die 2 Görlitzer Krausche, Gräber hatten Ihre jüngeren Mitspieler super eingestimmt und die einfachen Würfe aus dem Rückraum oder die passenden Zuspiele an den Kreis waren erfolgreich. Und da war das Problem, die gefährlichen Lücken nach den langen Angriffen der Gastgeber konnten an der 6m-Linie nicht mehr zugeschoben werden und jedes Mal kassierte Neugersdorf wieder ein Tor. All das nagte im eigenen Angriff an der nötigen Konzentration und dem durchschlagenden Erfolg aus dem Rückraum oder vom Kreis, da fischte der gegnerische Torhüter zu viel weg. Auch emotional wurde es nun, passend zu den Temperaturen, hitziger. Strafen auf beiden Seiten, auch gegen die lautstarke Bank des NSV waren die Folge.

Leider wurden diese Situationen nicht überlegen genug genutzt und näher als auf das 23:21 durch Paul Röttig kam man ergebnis-technisch nicht mehr heran. Eine letzte Auszeit vor der sogenannten „Crunch-Time“ musste nochmal genommen werden. Offensiv-Erfahrung, in Form von Mario Schüler sollte ein Mittel sein. Das zündete sofort und es wurden 2 Tore erzielt. Doch nur noch 5 Minuten auf der Uhr, das erkannten auch die Görlitzer und besannen sich nun auf Ihre Angriffe aus der 1. Halbzeit, sprich durch viele Kreuzungen, Anlaufen und zielgenaue Pässe an den Kreis die nötigen Sekunden von der Uhr zu nehmen. Olli im Tor konnte noch 2 freie Würfe parieren, doch viel zu lapidar wurden die nach vorn getragenen Angriffe vergeben. Das 30:26 in der 59. Minute besiegelte die Niederlage und etwas stimmungsgeladen und mit kleiner Platzwunde für einen Görlitzer, wurde zu Ende gespielt.

Am Ende musste man sich eingestehen, das der einfache, effektive Handball der Görlitzer den Unterschied machte. Positiv war dennoch die Abwehr, und gegen Ende die Stimmung zu erwähnen. Die zu oft entstandenen Lücken und viele Nahwurfsituationen oder freien Würfe aus dem Rückraum machten es leider auch unserem Torhüter-Gespann nicht einfach, und so waren Olli, Paul nicht der nötige Hinterhalt für einen Erfolg. Aber wie sagt man: „Mund abputzen, Weiter machen!“

Einen Dank noch an das junge Neugersdorfer Schiedsrichter-Gespann Bruckmann/Randig für die Leitung der Partie, welche vorab so vereinbart war. Sie kamen durchweg ordentlich klar und hatten auch den emotionalen Görlitzer Coach im Griff.

TBSV Neugersdorf :

Tor: Oliver Krannich , Paul IsraelFeldspieler (Tore): Marko Komassa (1), Tom Trodler, Nick Schlapmann (5), Marcel Rothe, Anton Bayer (2), Erik Stanke, Nick Düring (1), Stepahn Schulz (1), Mario Schüler (2), Tom Mikolai (7/2), Maik Rauch, Paul Röttig (7)Bank: Marcel Bastisch , Lars Stange , Martin SeeligerP. S.

Vielleicht merken es manche am Schreibstil, aber es gibt einen Altbekannten als neu aktivierten Schreiberling, er wird zukünftig wieder die Spiele der 1. Männer-Mannschaft so intensiv es geht, begleiten und die Geschehnisse zu Wort bringen.

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Goldmedaillen für unsere E-Jugend

Zum letzten Spieltag für unsere E-Jugend ging es am vergangenen Wochenende noch einmal nach Bernstadt. Dabei standen Spiele gegen Bernstadt und Rietschen auf dem Plan. Viel wichtiger jedoch war für die Kids die anschließend geplante Siegerehrung, denn zu diesem Zeitpunkt standen sie bereits als Kreismeister in ihrer Altersklasse fest. Die Trainer mussten im Vorfeld einiges leisten und viel reden, um die Konzentration und den Fokus der Kids auf die beiden Spiele zu lenken. Die Neugersdorfer gaben nochmal alles, konnten jedoch eine knappe Niederlage gegen Bernstadt nicht verhindern. Beim zweiten Spiel lief es dann besser und so konnten die Kinder der E-Jugend zum Saisonabschluss noch einen Sieg verbuchen. Nun kam aber die lang herbeigesehnte Siegerehrung. Dafür waren auch viele Eltern angereiste, um den Kids zuzujubeln. Die Medaillen wurden dann von unserem stellvertretenden Vorsitzenden Thomas Gloßmann überreicht und alle Neugersdorfer waren megastolz auf diesen Erfolg. Von unserer Seite einen dicken Beifall und herzlichen Glückwunsch zum Kreismeistertitel.

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Ein gelungener Tag: TBSV-TSV Niesky 34:28

Am sonnigen Samstagnachmittag fanden sich Spielerinnen und Fans zum letzten Heimspiel der Ostsachsenliga-Saison 21/22 unserer Damen in der Oberlandhalle ein. Nach den letzten beiden, nicht ganz zufriedenstellenden Partien, sollte nun wieder die ganze Klasse gezeigt werden. Der Gegner des heutigen Tages war der TSV Niesky.

Ab Anpfiff der Partie lag das Spiel in den Händen der TBSV Damen. Von Beginn an spielten sie schnell und konnten so durch schöne Tore in der ersten und zweiten Welle glänzen. Die Geschwindigkeit und Übersicht im Angriff führten schon in der siebten Spielminute zu einem vier-Tore-Vorsprung (7:3). Besonders wurden dabei immer wieder die Außen Jasmin Hänsel und Josephine Liebscher ins Spiel gebracht. Diese Überlegenheit der ersten Minuten zwang den Gegner zu einer frühen Auszeit. Die Hinweise der eigenen Trainer betrafen besonders die Abwehrarbeit, welche bei Kleinigkeiten verbessert werden sollte. Der Gegner änderte den Angriff auf ein Spiel mit zwei Kreisläufern und stellte unsere Abwehr vor eine neue Herausforderung. Diese wurde allerdings hervorragend angenommen und weiterhin konnte aus dieser Deckung heraus, ein schnelles Angriffsspiel mit Treffern von allen Positionen entstehen, auch wenn sie hier und da an der gegnerischen Torfrau scheiterten. Über die Stationen 8:5, 13:7 und 20:9 ging es bei einem Spielstand von 22:13 in die Pause.

Die Trainer waren zufrieden mit der Leistung der ersten Hälfte. Wenige Punkte wurden beim Halbzeittee besprochen und so sollten die zweiten 30 Minuten weitergehen.

Und das taten sie auch. Zwar waren, auch teilweise bedingt durch die Wechsel, die Geschwindigkeit, Konsequenz und Effektivität nicht mehr so hoch wie in der ersten Hälfte und die Fehlerrate nahm etwas zu, jedoch gaben die Damen in Gelb nie die Überlegenheit ab. Von allen Positionen wurden Tore erzielt, wobei am heutigen Tag dabei Katharina Rothenburger, Marcela Bretschneider und Josephine Liebscher die besten Werferinnen waren. Die Gegner kämpften über das gesamte Spiel, jedoch lag der Vorsprung nie unter sechs Toren. Über die Zwischenstände 24:16, 28:21, und 33:24 endete das Spiel mit einem Ergebnis von 34:28 mit einem 7-Meter-Treffer für die Gäste.

Parallel zur eigenen Partie spielte die Mannschaft des OSV Zittau in Rietschen. Vor Anpfiff lagen diese auf dem zweiten Rang in der Tabelle und waren daher direkter Konkurrent. Wenige Minuten nach Ende des Spiels im Oberland endete auch diese Begegnung mit einem Sieg für Rietschen. Damit bleiben die Damen des TBSV auch eine Woche vor dem letzten Spieltag uneinholbar auf dem ersten Rang und der Aufstieg in die Verbandsliga ist perfekt. Nach dem freiwilligen Abstieg in der Saison 19/20 und den folgenden Corona-Jahren ist das Ziel Wiederaufstieg geglückt. Gebührend dem Ostsachsenmeister gab’s eine Sektdusche vom Präsidenten und die Freude war unbeschreiblich. Gemeinsam als Team wurde besonders über die letzten Wochen hinweg gekämpft und nun gab es die Belohnung.

In der kommenden Woche findet das letzte Ligaspiel in Zittau statt und dann liegt der gesamte Fokus auf dem Halbfinale im Bezirkspokal am 28. Mai gegen Bernstadt.

Es spielten: Mireen Stachowski, Lisa-Marie Schäfer, Katharina Rothenburger (8/2), Lea Thiel (2), Jasmin Hänsel (3), Alin Wünsche (2), Jara Schellenberger (1), Marcela Bretschneider (9), Josefin Kayser, Michelle Choritz (3), Josephine Liebscher (6), Tor: Anne Leitner, Joanne Halahija, Anne Hoffmann (Angaben laut Spielprotokoll)

….. und für Jara: Sektdusche das nächste Mal mit Actimel 😉

Mireen

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Gleiches Spiel mit neuem Ausgang

Bezirkspokal Ostsachsen TBSV-Radeberger SV II 27:26

Nur zwei Wochen und der Osterhase lagen zwischen dem letzten Aufeinandertreffen der Damen des TBSV und der Vertretung des Radeberger SV zweite Mannschaft. Nach einem etwas schwerfälligen Spiel Anfang April, bei welchem nur ein Punkt in der Liga mitgenommen werden konnte, hieß es dem heimischen Publikum heute einen souveräneren Auftritt im Viertelfinale des Ostsachsenpokals zu zeigen.

Doch scheinbar steckte das vergangene Spiel noch in den Köpfen. Der Verlauf konnte teilweise 1:1 übertragen werden. Doch wo man im Ligaspiel noch bis zur 16. Spielminute im Rückstand lag, konnte man am heutigen Tag bereits nach 10 Minuten den Ausgleich zum 4:4 erzielen und dann sogar in Führung kommen. Diese hielt aber auch nur bis zur 23. Spielminute. Und so nahmen die Trainer Micha und Scholle bei einem Spielstand von 9:9 die Auszeit. Die Worte hatte man bereits gehört. Die Probleme und Schwachstellen waren gleich. Die Abwehr war zu passiv. Man stand nicht locker genug auf den Füßen oder nahm den Gegner nicht früh genug an und machte es diesem damit viel zu leicht. Die Nervosität und das überhastete Spiel brachte besonders im Angriff zu viele Fehler mit sich und so folgte bis zur Halbzeit ein offener Schlagabtausch mit Führungstreffern auf beiden Seiten und man ging mit 13:14 in die Pause.

Die Damen des TBSV zeigten auch in der zweiten Hälfte immer wieder ihr Können. Besonders im schnellen Gegenstoß über die erste und zweite Welle konnten schöne Treffer erzielt werden, wobei oft Jara Schellenberger die entscheidenden Pässe spielte. Doch gerade im gebunden Spiel erarbeitete man sich seine Chancen nicht geduldig genug oder scheiterte im letzten Schritt an halbherzigen Würfen oder der gegnerischen Hüterin. Die Worte und Hinweise der Trainer konnten aufgenommen, aber nicht immer umgesetzt werden. Über die Stationen 15:17 (36. Spielminute), 18:20 (44. Spielminute) und 21:23 (50 . Spielminute) kam man in die entscheidende Schlussphase. Man lief dem Gegner hinterher und hatte nur noch 10 Minuten Zeit, um die nächste Runde zu erreichen. In eben dieser nicht gerade nervenschonenden Phase, stabilisierte sich die Abwehr. Man konnte den Gegner den ein oder anderen Ball abnehmen und vorn Treffer erzielen. Der Wille in der Mannschaft war zu spüren und es fehlte nur noch die Belohnung. Der 24:24 Ausgleichstreffer fiel und trotz Unterzahl ging man danach in Führung. Doch die Gäste hielten dagegen und glichen eine halbe Minute später zum 25:25 erneut aus. Eine weitere eigene Auszeit sollte die Mädels noch einmal fokussieren. „Lasst euch das Spiel nicht nehmen“ waren die Worte der Trainer. 26:25, dann 26:26 und noch 50 Sekunden auf der Uhr. Eine weitere Hinausstellung für den TBSV folgte, aber trotz dessen konnte Marcela Bretschneider bei 59:43 den erneuten Führungstreffer in Unterzahl erzielen. Der letzte Angriff des Gegners endete in einem direkt ausgeführten Freiwurf, welcher am Ergebnis von 27:26 aber nichts mehr änderte.

Das Fazit des heutigen Tages: Viel eher hätte das Ergebnis zu eigenen Gunsten gelenkt werden müssen, doch zu viele liegengelassene Chancen haben das Spiel spannender gemacht, als es hätte sein müssen. Am Ende steht allerdings der Sieg und damit das Erreichen des Halbfinals am 28.05.2022 in Bernstadt. Ein großes Lob geht an den Zusammenhalt und den Kampfgeist im Team. Solche Spiele gewinnt man nur gemeinsam!

Es spielten: Katharina Rothenburger (11/6), Jasmin Hänsel (2), Jara Schellenberger (4), Marcela Bretschneider (4), Josefin Kayser, Michelle Choritz (1), Josephine Liebscher (3), Anne Lautenbach (2), Tor: Anne Leitner, Joanne Halahija (Angaben laut Spielprotokoll)

Mireen

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TBSV – Radeberger SV II 20:20

Ein Spiel, welches zum Krimi wurde…

Samstags im Oberland. Die Zeichen stehen auf Heimspieltag und heute auch unter den Augen der eingeladenen Sponsoren. Am Nachmittag musste die Vertretung der ersten Frauenmannschaft ran und sie wollten dafür sorgen, die zwei Punkte in der Heimat zu halten.

Das Spiel begann allerdings ebenso nervös wie in der vergangenen Woche in Sohland. Der erste Ball landete zwar im gegnerischen Tor, doch die Damen des TBSV bekamen keinen richtigen Zugriff aufs Spiel. Bereits in der achten Spielminute nahmen die Trainer Micha und Scholle beim Spielstand von 2:4 die Auszeit, um die anfänglichen Probleme zu besprechen. In der Abwehr stand man zu passiv und es fehlte der aggressive Zugriff, wodurch die Lücken zu groß und es dem Gegner zu einfach gemacht wurde.

Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte blieb das Spiel ausgeglichen. Im Angriff spielte man zu überhastet und konnte dann bei Durchbruch die Chancen leider oft nicht nutzen. Das spielerische Können und die Lockerheit fehlte, welche unsere Damen schon so oft gezeigt hatten. Über die Stationen 3:5, 6:8 und 9:9 ging es mit einem Stand von 9:11 in die Halbzeit.

Nach den Worten der Trainer in der Pause begann das Spiel etwas schneller, jedoch fehlte weiterhin die Überlegenheit. So lief man bis zur 42. Minute einem zwei- bis drei-Tore-Rückstand hinterher. Dann folgte aber ein Lauf der besten Torschützen des heutigen Tages Marcela Bretschneider, Katharina Rothenburger und Jara Schellenberger bis zum 16:16 Ausgleich. Der Bann wirkte mit diesen starken Treffern gebrochen, aber wo man innerhalb von vier Minuten den Ausgleich erkämpfte, geriet man innerhalb der nächsten acht Minuten ohne Tor, auch wieder mit dreien ins Hintertreffen. Und dann begann ein Krimi, wie er im Buche steht. Durch zwei wichtige Tore von Anne Lautenbach und eins von Katharina Rothenburger in der 57. Spielminute stand wieder ein Gleichstand auf der Anzeigetafel. 56:57 auf der Uhr und ein Tor der Radeberger Damen, brachte uns wieder in Rückstand. Die nächsten knapp drei Minuten waren nichts für schwache Nerven. Ballverluste und ungenutzte Chancen verhinderten den erneuten Ausgleich. Allerdings arbeitete die Abwehr mit allem was sie aufbringen konnte. Diese hatte sich im Verlauf der gesamten zweiten Hälfte stabilisiert und stand in der Endphase sehr offen, um den Ball um alles in der Welt zu erkämpfen.

Und dann kam der große Coup von Anne Leitner und Marcela Bretschneider 15 Sekunden vor Schluss. Anne hält den Ball, ein Blick nach vorn und der perfekte Pass in die Hände von Marcela, welche ihn im gegnerischen Tor platzieren kann. Die letzten Sekunden sind Formsache und am Ende heißt es 20:20 unentschieden.

Der Auftritt war nicht perfekt, aber am Ende steht ein Punkt, welcher durch Kampfbereitschaft, hohe Moral und Teamgeist gewonnen werden konnte. Jetzt heißt’s Aufstehen, Krone richten und die letzten zwei Spiele der Saison, sowie das kommende Pokalspiel in zwei Wochen in den Fokus nehmen.

Es spielten: Lisa-Marie Schäfer, Kimberly Menofs (1), Katharina Rothenburger (5), Lea Thiel (1), Alin Wüsche, Jara Schellenberger (4/1), Marcela Bretschneider (5/1), Michelle Choritz (1), Josephine Liebscher (1), Anne Lautenbach (2), Tor: Anne Leitner, Joanne Halahija (Angaben laut Spielprotokoll)

Mireen