Nach 2 Auftaktsiegen und einer Spielpause reiste man nach Radeberg. Dort stand die Partie Vorjahresmeister gegen Vorjahres-Vizemeister an. Auch dieses Jahr sollten sich diese zwei Teams wieder um die vorderen Plätze duellieren. Denkbar schlecht, aber ohne Einfluss auf die Partie sollten die personellen Ausfälle für dieses Spiel, auftreten. Dafür konnte man eine Neuverpflichtung aufbieten, eine Rückkehrerin. Lisa-Marie Schäfer geht wieder für den TBSV auf Torejagd.
Leider begann man absolut suboptimal, und so nahm die TBSV-Bank bereits nach 5 Minuten eine Auszeit. Ein verändernder Effekt dieser 60 Sekunden-Besprechung trat nicht ein. Zu fehlerbehaftet war das Aufbauspiel, und zu harmlos war die Abwehr der Neugersdorferinnen. Da war auch für Theresia im Tor wenig zu halten, wenn die Gegnerinnen bis an die 6m-Linie durch maschieren konnten. Ein Torwart-Wechsel folgte. Als man folglich eine Unterzahl-Phase recht gut meisterte, und Joanne ein paar Würfe entschärfen konnte, kam endlich etwas mehr Sicherheit in die Partie des TBSV. Man beschäftigte die Abwehr der Radebergerinnen nun sichtbar intensiver und kam zum Torerfolg. Stück für Stück, zwar mit zwischenzeitlich immer wiederkehrenden Gegentoren und technischen Fehlern, gelang es sich bis zur Pause heran zu arbeiten. Mit 18:14 war das Fiasko, was beim 8:1-Rückstand drohte, vermieden worden.
Insgesamt mehr Konzentration, Geduld und Power waren für die 2. Halbzeit gefordert.
In der Startphase der 2. Hälfte setzte man das durchaus überzeugend um. Joanne hielt stark (auch einen Strafwurf), und ihre Vorderleute standen besser geordnet in der Defensive bzw. hatten nun den nötigen Zugriff. Tatsächlich gelang es bis auf 2 Tore aufzuschließen. Die Bank motivierte nun lautstark, um das Spiel ins Kippen zu bringen. Man hatte sich mit viel Einsatz und Willen in diese gute Lage gebracht, was schon beachtlich war. Doch die eigenen Fehler holten die Gastgeberinnen zurück ins Spiel. Und bis zur Schlussphase bekam der TBSV wieder ein paar zu leichte Gegentore (erneut 5 Tore Rückstand). Man war glaub selber am meisten ärgerlich darüber. Kurze Zeit das miteinander zu kommunizieren, ergab sich durch die Radeberger Auszeit. Die Gegnerinnen agierten nun bis Spielende wieder konzentrierter, und mangels Spieldauer agierte man im Wurf nicht immer passend genug. Schon tönte die Schluss-Sirene. Die 34:27-Niederlage las sich deutlicher, als das Spiel am Ende war. Die keinesfalls überragenden Radebergerinnen holten sich Ihre Stärken aus den Fehlern des TBSV und nutzten diese übermäßig effektiv. Für die Trainer war das ebenso eine lehrreiche Partie, wie auch für das gesamte Team. Denn durch diese Liga wird man keinesfalls mit wehenden Fahnen durch spazieren können. Kommende Woche steht das Spiel in Schleife an, wo man sich dann gern wieder mit einem Sieg belohnen möchte.
TBSV spielte mit:
T. Köhler (Tor)
J. Halahija (Tor)
D. Förster 10/6
M. Thomas 2
H. Barth
M. Bretschneider 1
D. Franze
L. – M. Schäfer 5












