In Abwesenheit von einigen Akteuren (Harald, Wolfram, …) wollte man dank des routinierten Duos Martin und Mario, die nächsten Punkte holen. Dabei sollte man, anders als im Hinspiel, aber beide Halbzeiten ordentlichen Handball spielen.


























Allerdings vergingen sage und schreibe gute 20 Minuten, eh sich der TBSV in dieses Spiel herein arbeitete. Anfangs konnten die Gäste souverän agieren, und hatten sowohl defensiv als auch offensiv alles im Griff. Jedoch gelang es nun mit einer besser stehenden Abwehr, und gefährlicheren Angriff die Fehler der Radeberger zu nutzen und zum Ausgleich, und sogar zur Führung zu gelangen. 5 Tore in Folge, und die besagten Routiniers Martin und Mario brachten die nötigen Aktionen ins Spiel. Mit einem 16:14 ging es in die Pause.
Auf der starken Phase vor der Halbzeit konnte man sich aber nicht ausruhen, die 2. Halbzeit sollte noch einmal viel Arbeit bedeuten.
Die Radeberger gingen mit neuen Torhüter und einem erhöhten Tempo auf die Platte zurück. Aber der TBSV bot die nötige Paroli, zwar ließ man immer wieder beste Chancen liegen und musste sich öfters auf Toni und seine Paraden verlassen, doch die Führung hielt bis zur 44. Minute. Aber nach einigen unnötigen Fehlern schenkte man die Bälle her und geriet in Rückstand (21:24). War jetzt etwa die Luft raus? Bis vor Beginn der Schlussphase war es nicht möglich diese 3 Tore aufzuholen. Man bot den Gästen zu viele Lücken in der Abwehr. Positiv war aber, das man nie ganz abreißen ließ, und auch Radeberg nicht immer fehlerfrei war. Eine sehr wurfgewaltige Formation wurde seitens des TBSV auf die Platte gewechselt und trotz einer Unterzahl-Situation gelang die Führung zum 28:27. Die letzten taktischen Mittel, in Form von Auszeiten wurden gewählt. Denn nach dem 28:28 fielen gut 3 Minuten keine Tore. Die Defensiv-Reihen waren im Fokus und holten noch einmal alles heraus. 32 Sekunden vor Schluss parierte der RSV-Torhüter einen weiteren schlecht platzierten Wurf der Neugersdorfer, doch den Abpraller nutzte Martin Seeliger zum 29:28. Der letzte verbleibende Angriff der Gäste musste überstanden werden. Mit einer letzten Parade hielt Toni am Ende die Punkte fest und das Spiel endete in einer Jubeltraube. Knapper geht’s nicht, aber egal. Klassischer Arbeitssieg eben.
Man musste klar festhalten, das eben der Rückraum, aber auch die Erfahrung auf der Platte die Basis für diesen Erfolg waren. Dass man keine gute Chancenverwertung, weil schlechte Wurfauswahl, hatte und auch die Fehlerquote recht hoch war, konnte durch Einsatz, Kampf und die nötige Geduld bis zur letzten Minute ausgeglichen werden.
Nachdem der Osterhase durch war und einer weiteren Woche Pause, stehen noch 2 Derbys zum Saisonschluss an. So kann man sogar noch zu einem ausgeglichenen Punktekonto gelangen. Bis dahin gilt es gesund, fit und motiviert zu bleiben.
Es waren aktiv: T. Schwarzberg (Tor)
F. Randig 3
H. Hahn
S. Bürger
M. Seeliger 7/1
M. Schüler 7
L. Stange 1/1
J. Meißner
M. Koksch 2
W. Knieß
T. Blahut 4
M. Friedrich 1
Bank: F. Zieger




